24h EKG/Langzeit EKG

Viele Herzrhythmusstörungen können mit einem einfachen EKG nicht erfasst werden, da sie nur vorübergehend und dann meistens zu Hause auftreten, teilweise sogar nachts. Die Symptome dieser Krankheiten können sehr vielfältig sein, dazu zählen etwa Herzrasen, Herzstolpern, Schwindel, Ohnmacht, kurzfristig auftretende Atemnot oder Brustschmerzen.

Zur Erfassung von Herzrhythmusstörungen gibt es Geräte, die dem Patienten mit nach Hause gegeben werden können. Diese Langzeit-EKG Geräte zeichnen das EKG über einen Zeitraum von 24 Stunden auf. Die Aufzeichnung lässt sich später auswerten, sodass ich Kenntnis über die Art der Herzrhythmusstörungen erhalte und beurteilen kann, ob ein behandlungsbedürftiger Befund vorliegt.

Wann wird ein 24h EKG/Langzeit EKG gemacht?

  • Verdacht auf Herzrhythmusstörungen
  • Therapie-Kontrolle von Herzschrittmachern oder Medikamenten
  • Diagnose von Synkopen (kurzer Verlust des Bewusstseins)

Wie läuft ein 24h EKG/Langzeit EKG ab?

  • Für die Untersuchung werden Klebeelektroden an Ihrer Brustwand angebracht. Diese sind mit einem tragbaren Aufnahmegerät verbunden, das die EKG-Signale während 24 Stunden ununterbrochen aufzeichnet.
  • Bitte notieren Sie auf einem Protokollblatt Aktivitäten und Beschwerden im Aufzeichnungszeitraum, um eine optimale Auswertung des Speicher-EKGs zu ermöglichen.
  • Bitte beachten Sie, dass während des Aufzeichnungszeitraumes Wassertherapien, Schwimmen, Duschen und Strombehandlungen nicht durchgeführt werden dürfen.
  • Die Auswertung erfolgt computerunterstützt nach Rückgabe des Gerätes. Das Ergebnis wird ausführlich besprochen und Ihnen spätestens eine Woche nach Rückgabe übermittelt.
  • Ich habe eine Berechtigung der Österreichischen Ärztekammer für die Durchführung von 24 Stunden EKGs. Die Leistung kann somit mit der Krankenkasse verrechnet werden.
Dr. Elisabeth Rosenbaum-Medani klein

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